Die Strumpfhose

Besonders für die Damen im Businessbereich ist sie ein „Must-Have“: Die Strumpfhose. Bei keinem guten Auftritt darf sie fehlen oder gar unpassend sein. Von Anna Sophia Stötzer

„Ausgerechnet die unpraktischsten Kleider und die leichtesten Schuhe, die zartesten Hüte und die dünnsten Strümpfe sind am elegantesten“, wusste schon Simone de Beauvoir. Es verwundert also nicht, dass Nylon, Lycra und Baumwolle den Frauen der Finanzwelt genauso geläufig sind, wie Bilanz, Rendite und Festgeldanlage. Sie führen gar ähnliche Assoziationen herbei und folgen einem bestimmten Muster. In Relation zum Wirtschaftsvokabular bietet die Strumpfhose etwas mehr Spielraum, ist jedoch nicht so solide. Das...weiterlesen

Alles bleibt anders

Nach schwachem Jahresauftakt haben sich die Börsen zuletzt wieder erholt. Ist dies nur ein kurzes Strohfeuer oder wird sich dieser Trend fortsetzen? Von Carsten Klude

Wer erinnert sich nicht an das Aktienjahr 2015? Nach fulminanten Start, der den DAX in weniger als vier Monaten um 25 Prozent in die Höhe katapultierte, stellte sich kurze Zeit später der große Katzenjammer ein. Erst der Crash am Rentenmarkt, dann das Ringen um den „Grexit“, danach Börsencrash und Konjunkturunsicherheiten in China, der VW-„Dieselgate“-Skandal und die Terroranschläge in Paris: Immer neue Negativschlagzeilen machten den Börsen zu schaffen. Dabei waren doch die meisten Kapitalmarktteilnehmer davon...weiterlesen

Eingriff ins IT-Räderwerk

Die MaRisk erfordert ein zentrales Auslagerungsmanagement. Von Claudia Meier

Die neue MaRisk steht vor der Tür – und sie erweist sich als typischer Anwendungsfall für eine optimal aufgestellte Organisationsabteilung. Idealerweise braucht ein Vorstand oder der Compliance-Verantwortliche nur noch beim Orga-Leiter anrufen: „Wo betrifft uns das?“

Transparenz erforderlich

Wer ein prozessorientiertes Organisationshandbuch hat, kann die Frage mit ein paar Routinehandgriffen schnell beantworten. Im Fall von IT-Auslagerungen dürfte dieses Unterfangen etwas kniffliger werden. Denn die MaRisk fordert hundertprozentige Transparenz auch über die Dienstleisterstrukturen hinweg. Konkret heißt das:...weiterlesen

Editorial

Innovationsdilemma

Zum siebten Mal ging es in Köln um das Thema Innovation innerhalb der Bankbranche.

Zwei Tage Fachkongress INNOVATIONSforBANKS liegen hinter uns, viele spannende Vorträge drehten sich um innovative Geschäftsmodelle. Viele Referenten zeigten deren Schnittstellen zu den stetig wachsenden Fintechs. Manchmal in Form klar definierter Kooperationen oder dem Einbau von Geschäftsmodellen der Fintechs in das Portfolio der Bank. DKB-Kunden können so zum Beispiel Cringle nutzen, um Geld an Freunde zu versenden. Eines von unzähligen Beispielen in denen Banken Produkte von Fintechs in ihr Kundenangebot übernehmen.

Commerzbank und Comdirect bieten den Fintechs von der Start-up-Garage über den Main...weiterlesen

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IT-Outsourcing: „MaRisk stellt bewährte Rahmenverträge auf die Probe“

Kaum eine Bank stemmt IT- und Anwendungssysteme heute noch ganz allein. Aufsichtsrechtliche Anforderungen und ein wirtschaftlicher Betrieb stellen hohe Hürden dar. Bei IT-Auslagerungen droht jetzt jedoch Ungemach: Die aktuelle MaRisk-Novelle verlangt eine strengere Kontrolle von Dienstleistern. Bestehende Rahmenverträge greifen wohlmöglich zu kurz, sagt Günther Heiß, Bereichsleiter Anwendungsentwicklung für die Basissysteme bei der SDV-IT. Interview: Philipp Scherber

BANKINGNEWS: Herr Heiß, welche Gefahren schlummern in Auslagerungsverträgen?

Günther Heiß: Im Grunde will die BaFin sicherstellen, dass Banken Herr über die eigene Geschäftsstrategie bleiben und sich nicht in die...weiterlesen

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Benchmarken

Autoren: Jon Christoph Berndt vs. Sven Henkel
Euro: 19,99
255 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-9817231-0-6
Printamazing

Von Philipp Scherber

Vier junge Männer, ein Pickup, Werkzeug, Holz, Feuer. „Wer, wenn nicht wir“, ist der Slogan dieser Jägermeister-Werbung aus dem Jahr 2013. Und das „Wir“ in diesem Zusammenhang ist eine Zielgruppe des Kräuterlikörs, die das Getränk vor einigen Jahren vielleicht höchstens aus Höflichkeit bei Opas 90. Geburtstag zu sich genommen hätte. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, bei denen die Marke neu erfunden, dabei der traditionelle Anstrich beibehalten und somit eine erfolgreiche Benchmarke ausgebildet wurde. Weitere positive wie negative Beispiele...weiterlesen

Inside big data hanser 400x200

Inside Big Data

Autor: Christian Rudder
Euro: 24,90
304 Seiten, gebunden
IBAN: 978-3-446-44459-1
Hanser

Von Anna Sophia Stötzer

Wenn es um Innovation geht, bleibt es nicht aus, über den Begriff „Big Data“ zu stolpern. Es mutet an, ein Modebegriff zu sein. Doch was steckt eigentlich dahinter? Wovon genau sprechen wir in Diskussionen über „Big Data“?

Big Data: eine Definition

Per Definition ist es eine Ansammlung vieler Daten. Vor allem solcher, die wir heutzutage überall hinterlassen, wo wir mit der Computermouse hin klicken und so unseren digitalen Fußabdruck setzen. Eine Ansammlung nützlicher und manchmal auch weniger nützlicher Informationen, die verraten wer wir sind – ob wir wollen oder auch...weiterlesen

Editorial

Jammern auf hohem Niveau

Oder sind die aktuellen Bank-Quartalszahlen ein alarmierendes Signal?

Die Deutsche Bank halbiert den Quartalsgewinn im Vorjahresvergleich und überrascht die Anleger positiv. Statt 236 Mio. Euro Gewinn hatten Experten mit einem Verlust in Höhe von 300 Mio. gerechnet. Die Commerzbank halbiert den Gewinn zum Vorjahresquartal ebenfalls auf 273 Mio. (mehr als beim größeren Wettbewerber) und der Aktienkurs rutscht um 11 Prozent.

Kein guter Aufschlag für den neuen Chef bei der Bank mit dem jetzt gelben Band der Sympathie. Auch einige andere Banken haben die Quartals-Flaggen auf Halbmast gesetzt. Bei der HSBC hat man nur einen Gewinn von 3,9 Mrd. Euro erwirtschaftet, eine Milliarde weniger als...weiterlesen