Dienstag, 09. Juni 2026
Tag:

Vertrieb

Big Data für die Bankenwelt: Wie die Datenanalyse das Kundenerlebnis verbessert

Es ist offensichtlich, dass Big Data eine große Auswirkung auch auf die Bankenwelt hat. Inzwischen sind sich alle der Datenmenge, die den Finanzinstituten zur Verfügung steht, bewusst. Der Nutzen dieses Potentials kann grundlegend sein, um Prozesse effizienter und erfolgreicher zu gestalten.

„Regulatorik als Vertriebsmöglichkeit nutzen“

Vielen Bankern dreht sich bereits der Magen um, wenn sie auch nur den Begriff MiFID II hören. Noch mehr Anforderungen, die Zeit, Personal und somit vor allem Geld kosten. Doch müssen neue Regularien nicht nur als Schikane verstanden werden.

Digitalisierung – Pflicht oder Kür?

Dass an der Digitalisierung im Bankensektor kein Weg vorbei führt, bezweifelt heute niemand. Weniger eindeutig sind die Einschätzungen, welche Priorität das Thema innerhalb der Institute einnehmen muss – und wie groß der Beitrag der Digitalisierung zum wirtschaftlichen Ergebnis sein kann. Bei der TARGOBANK lautet die Antwort jeweils: „Sehr hoch!“ – wenn Bank und Kunde dadurch einen Mehrwert haben.

Eine kontroverse These: Nur ein gläserner Kunde ist ein glücklicher Kunde!

Die Herausforderungen beim täglichen Kampf um die Gunst der Kunden werden immer vielfältiger. Wer sich lediglich mit der Vorhaben beschäftigt, bestehende Prozesse „digitaler“ zu gestalten, wird schnell feststellen, dass dies lange nicht ausreicht, um zu begeistern.

Direktbanken als Konkurrenz im Firmenkundengeschäft?

Wie können Filialbanken ihren Vorsprung verteidigen? Und: Wie sieht die Zukunft der Bankberatung aus? Multikanal irgendwie, das ist klar. Standardisiert, trotzdem individualisierbar. Über die Notwendigkeit einer zielgruppen- und vor allem bedarfsgerechten Ansprache wird wohl ebenfalls leicht Konsens erzielt werden können. Eine Gemeinsamkeit haben fast alle Überlegungen: Es geht um das Privatkundengeschäft. Von Jan Hoffmann

„Eine Operation am offenen Herzen“

Die Implementierung von paydirekt in den Kernbanksystemen glich einer „Operation am offenen Herzen“, wie der Geschäftsführer des Unternehmens Dr. Niklas Bartelt bei einem Gespräch auf der dmexco 2016 anmerkte. Der Zusammenschluss nahezu aller deutschen Banken und Sparkassen und damit die Vielfalt sei allerdings die große Stärke des gemeinsamen Zahlungssystems. Die Dezentralität im Marketing und im Vertrieb stellte sich bisweilen jedoch auch als problematisch dar.

Digitalisierung braucht situatives Denken

Digitalisierung verändert die Beziehung zum Kunden. Dabei geht es um nichts weniger als um eine fundamentale Neustrukturierung des gesamten Marktes mit neuen Anbietern und Angeboten sowie veränderten Kundenerwartungen. Dies erfordert ein neues Denken und Handeln unter der Leitidee des Situativen Bankings.

Chance vertan!

Wann war ich das letzte Mal in einer Bankfiliale? Und vor allem, warum sollte ich? Ich habe doch meine App für die normalen Aktivitäten mit meiner Bank: Überweisungen, Kontostandsabfrage, Geldautomatensuche. Sicherlich ist innovativ in den letzten Jahren nicht viel passiert, es deckt aber meinen Grundbedarf. Anspruchsvoller werde ich, wenn es um komplexere Themen geht, zum Beispiel eine Immobilienfinanzierung.