… und ein Code of Conduct wurden auch bei der Deutschen Post im Rahmen der Corporate-Governance-Grundsätze manifestiert.

Grundsatz 7 der Deutschen Post fordert die 500.000 Mitarbeiter auf, „gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“.

Corporate Governance, Corporate Social Responsibility, Werte, Grundsätze und Verantwortung innerhalb und außerhalb des Unternehmens – mittlerweile findet sich kaum ein Unternehmen, das sich noch nicht mit diesen Themen auseinandersetzt hat. Sei es instrumentalisiert durch eigens geschaffene Abteilungen oder sei es einfach nur so, weil es zu einer Selbstverständlichkeit gehört, wie dies bei den unzähligen „hidden stars“ des deutschen Mittelstandes der Fall ist.

„Wir sind stets bestrebt, sämtliche lokalen, nationalen und internationalen Gesetze zu berücksichtigen“, lauten dann die Ergebnisse solcher Bemühungen und sind für Jedermann im WorldWideWeb nachzulesen.

Da kommt die aktuelle Steueraffäre gar nicht zur rechten Zeit. Oder doch? „Eine effektive und nachhaltige Bekämpfung und Eindämmung der Korruption ist nur möglich, wenn Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten und Koalitionen bilden“, kann man auf der Internetseite von Transparency International Deutschland e.V. nachlesen. Jetzt ist es wichtig, die guten Ansätze, die sich aus den 7 Werten bei der Post und den unzähligen Bemühungen bei bestimmt jeder Bank ergeben, nicht im Keim zu ersticken. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Jeder kann und muss seinen Teil dazu beitragen, dass Werte in den Unternehmen und im Unternehmen „BRD“ nicht nur gedruckt, sondern auch gelebt werden. Jeder Einzelne. Es ist falsch, alle Manager in Deutschland nach dem Fall Zumwinkel unter Generalverdacht zu stellen, alle Politiker nach dem Fall Betzl vorzuverurteilen und jedem Mitarbeiter uneingeschränkes Misstrauen entgegenzubringen, nur weil ein Kollege beim Griff in die Kasse überführt wurde.

Dass die Medien sich immer auf die Störfälle stürzen, müssen wir so hinnehmen. Bad News are good News und Abdruck bringt Umsatz.

Dennoch brauchen wir mehr Geschichten über die Guten, die Vorbilder, jene die es richtig machen. Die Masse orientiert sich an Vorbildern!

Lohnender Nebeneffekt: 

Wer vorlebt, darf auch einfordern!

th

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Thorsten Hahn, Jahrgang 1967, ist Gründer und Geschäftsführer der BANKINGCLUB GmbH. Der Profinetzwerker zählt auf Plattformen wie XING und Linkedin zu den Nutzern mit der besten Vernetzung in die Finanzbranche. Wie kein Zweiter versteht er dieses Netzwerk zu nutzen und auch anderen zugänglich zu machen.

Außerdem ist der erfahrene Banker und Diplom-Kaufmann Herausgeber der BANKINGNEWS, welche 10 Jahre lang als Onlinemagazin und seit Sommer 2014 als Printzeitung (7.500 Empfänger) erscheint, sowie Autor verschiedener Fachbücher und Buchbeiträge.

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