Milliardenverlust für Traditionsbank Monte dei Paschi

Bankenbrief
Wichtiges vom 10. Februar 2017

Das Thema

Milliardenverlust für Traditionsbank Monte dei Paschi

Die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) hat im vergangenen einen Verlust 3,38 Milliarden Euro verzeichnet. Alleine im vierten Quartal lag der Nettoverlust bei 2,53 Milliarden Euro, teilte das Institut gestern Abend mit. Die Gesamteinnahmen schrumpften um fast ein Fünftel auf 4,26 Milliarden Euro. Zudem sank die harte Kernkapitalquote von 12 Prozent Ende 2015 auf 8 Prozent. Im Falle einer Intervention des Staates dürfte dieser rund 70 Prozent an dem Kreditinstitut halten. Die italienische Republik müsse am Ende insgesamt etwa 6 Milliarden Euro in die Bank investieren, hatte MPS-Vorstand Alessandro Falciai kürzlich bei einer Anhörung im Senat in Rom gesagt. 2 Milliarden Euro würden durch institutionelle Anleger beigesteuert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte bei der Bank, die durch ausfallgefährdete Kredite in Schieflage geraten ist, einen Kapitalbedarf in Höhe von 8,8 Milliarden Euro errechnet. Eine private Rettung der Bank war im Dezember fehlgeschlagen

de.reuters.com
faz.net

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Was die nächsten Tage wichtig wird

Am Sonntag soll der frühere Außenminister Frank-Walter Steinmeier von der Bundesversammlung in Berlin zum neuen Bundespräsidenten gewählt werden. Steinmeier folgt auf Joachim Gauck. In Los Angeles werden die Grammy Awards verliehen. Am Montag stellt die EU-Kommission ihr Winterkonjunkturgutachten in Brüssel vor. In Berlin kommt der Untersuchungsausschuss zu den umstrittenen Aktiengeschäften“Cum-Ex“ zusammen, um die Beweisaufnahme und die Zeugenvernehmung fortzusetzen. Am Abend hält Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret an der Frankfurter IHK einen Vortrag zum Thema: „Die Herausforderungen der Digitalisierung für Banken und Bankenaufsicht“.

Der Nachschlag

Fragen für Mutige

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Bildnachweis: iStock.com/rvph

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