Bankenverband: Deutsche Institute müssen sich global nicht verstecken

Bankenbrief
Wichtiges vom 10. Oktober 2016

Das Thema

Bankenverband: Deutsche Institute müssen sich global nicht verstecken

Die deutschen Banken sehen sich trotz der Turbulenzen und Probleme der führenden heimischen Geldhäuser für den internationalen Wettbewerb gut gerüstet. „Deutschlands Banken müssen sich im globalen Wettbewerb nicht verstecken – auch wenn sie derzeit nicht auf Rosen gebettet sind und das Korsett aus Regulierung und niedrigen Zinsen sehr eng sitzt“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, Michael Kemmer, am Wochenende in Washington am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. „Die Banken werden sich anpassen: durch Kosteneinsparungen, mehr Digitalisierung und Fusionen.“ Die deutschen Banken seien jedoch international absolut wettbewerbsfähig und „leistungsfähige Player“. Auf dem Heimatmarkt seien sie vielleicht sogar ein wenig zu wettbewerbsfähig. Sie böten hervorragende Bankdienstleistungen zu vergleichsweise extrem günstigen Preisen, sagte Kemmer. Aus Kundensicht gebe es in Europa keine besseren Angebote. Aber die Geschäfte der deutschen Geldhäuser seien im Moment nicht profitabel genug, was auch an Überkapazitäten hierzulande liege. Höhere und kostendeckende Preise für Dienstleistungen seien zu erwarten.

bloomberg.com
welt.de
imf.org

Zur kompletten Ausgabe des heutigen Bankenbriefs gelangen Sie über den folgenden Link:

Bankenbrief

Sie wollen den Bankenbrief in Zukunft werktäglich ab 16:00 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach wissen. Dann nutzen Sie das Anmeldeformular direkt auf der Seite des Bankenverbandes:

Newsletteranmeldung

Die weiteren Themen von heute:

  • Hypo Alpe Adria: Gläubiger einigen sich
  • Verschärfter Wettbewerb um Neukunden
  • RBS testet kongnitives Banking
  • Eurogruppe berät über Griechenland-Hilfen
  • Deutsche Exporte im Plus
  • Anlegerstimmung verbessert sich
  • Draghi warnt vor verfrühter Freude über sanften Brexit
  • Schäuble mahnt zur Ruhe beim Thema Deutsche Bank
  • Risikovorstand Lewis: „Die Deutsche Bank wird falsch wahrgenommen“
  • Peters: höhere Kapitalanforderungen nicht gerechtfertigt

Was morgen wichtig wird

Nach der Eurogruppe kommen in Luxemburg die Finanzminister der Europäischen Union zusammen. Neben dem Stabilitäts- und Wachstumspakt steht auch die Finanzierung des internationalen Klimaschutzes auf der Tagesordnung.

Der Nachschlag

Hätten Sie’s gewusst?

Wie heißt der Präsident des Bundesverfassungsgerichts? Was ist der rechtliche Unterschied zwischen Mord und Totschlag? Und welcher sowjetische Staatschef schenkte 1954 der Ukraine die Krim? Das sind nur drei der insgesamt 64 Allgemeinwissensfragen, die den Bewerbern im diesjährigen Aufnahmetest der Henri-Nannen-Journalistenschule gestellt wurden. Niemand wusste alle Antworten – der beste Kandidat erreichte 82 Prozent der Höchstpunktzahl. Schaffen Sie mehr? Hier können Sie sich testen:

spiegel.de


Bildnachweis Vorschaubild (Michael Kemmer): Bundesverband deutscher Banken

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*

code