Bei Bankkunden wächst Bereitschaft zum Kontowechsel

Bankenbrief
Wichtiges vom 13. September 2016

Das Thema

Bei Bankkunden wächst Bereitschaft zum Kontowechsel

Höhere Kosten, Niedrigzinsen und das neue Zahlungskontengesetz beflügeln die Wechselbereitschaft von Bankkunden. Jeder vierte könnte sich vorstellen, sein Girokonto bei einem anderen Geldhaus einzurichten, wenn der Aufwand geringer wäre, wie eine heute veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben hat. Derzeit wäre nur jeder siebte dazu bereit. Am kommenden Sonntag tritt die Neuregelung in Kraft, wonach Geldhäuser innerhalb von 12 Tagen Kunden den Wechsel ermöglichen und ihnen die meisten Formalitäten abnehmen müssen. Die größte Bereitschaft, unter erleichterten Bedingungen zu einer anderen Bank zu gehen, stellten die Meinungsforscher mit 43 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen fest. Auch Besserverdiener mit mehr als 3.000 Euro Haushalts-Nettoeinkommen im Monat zeigten sich wechselwillig. Der am häufigsten genannte Grund ist die Unzufriedenheit mit Kosten und Konditionen für das Girokonto. Verbraucherschützer begrüßten die neuen gesetzlichen Vorgaben. „Das ist eine wichtige Regelung, weil der Kontowechsel vielen Verbrauchern bisher viel Kopfschmerzen verursacht hat“, sagte Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Die Bankenverbände sehen die Institute nach einer längeren Übergangsfrist gut vorbereitet; bereits heute unterstützten diese Neukunden bei einem Kontowechsel zum Beispiel im Rahmen des Kontoumzugsservices.


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Die weiteren Themen von heute:

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  • Deutlicher Anstieg bei Immobilien
  • Hessen erwägt Lockerung des Kündigungsschutzes für Großverdiener
  • Briten zahlen mit neuer Pfund-Note aus Plastik
  • Club of Rome: „Unendlichen Konsum“ beenden
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  • Steinmeier warnt vor großen Differenzen in der EU

Was morgen wichtig wird

In Frankfurt veranstaltet das Center for Financial Studies (CFS) die Konferenz über Finanztechnologie: „Wie Banken, Versicherer, Start-ups und Investoren von Kooperationen profitieren“. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hält vor dem EU-Parlament seine jährliche Rede zur Lage der Europäischen Union (EU). Zur Preisverleihung „Jugend und Wirtschaft“, ein Projekt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband deutscher Banken (BdB), ist Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Festredner angekündigt.

Der Nachschlag

Büro-Knigge: Wie gut sind Ihre Manieren?

Wen begrüße ich bei einem Meeting zuerst? Wohin mit dem Handy beim Geschäftsessen? Das sind beileibe keine simplen Fragen. Gutes Benehmen im Berufsalltag ist immer von Vorteil. Glaubt man einer Umfrage von Claus Goworr Consulting unter 600 Führungskräften, dann zahlen sich Manieren auch für die Karriere aus. In dieser Befragung gaben 87 Prozent der Teilnehmer an, sie sähen einen positiven Zusammenhang zwischen gutem Benehmen und persönlichem Erfolg im Beruf. Finden Sie heraus, wie es um Ihre Manieren steht:

zeit.de


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