Blockchain birgt großes Potential für Finanzdienstleister

„Blockchain wird die Art, wie weltweit Geschäfte gemacht werden, verändern“, prognostiziert Wolfgang Hach in einer aktuellen Pressemitteilung von Roland Berger. Er und zahlreiche andere Experten der deutschen Unternehmensberatung analysieren in der neuen Studie „Enabling decentralized, digital and trusted transactions – Why blockchain will transform the financial services industry“ die Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie. Das Fazit: Die Technologie und ihre breiten Einsatzmöglichkeiten erlauben es, etwa bei Handelstransaktionen oder Vertragsabschlüssen auf vermittelnde Institutionen oder Treuhänder zu verzichten, wodurch für Finanzinstitute Kosteneinsparungen und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle möglich seien.

Auch für das effiziente Regeln von Versicherungsfällen sehen die Experten große Chancen, denn Dank Blockchain können Versicherungen anhand der Fahrer- und Fahrzeugdaten maßgeschneiderte Policen anbieten und schnell zu Hilfe eilen, wenn Unfälle bzw. Pannen passieren. „All das erhöht die Kundenzufriedenheit, senkt die Kosten, die den Versicherern für verschiedene Dienstleister entstehen, und lässt sich gut mit anderen digitalen Lösungen, die heute schon entstehen, kombinieren“, sagt Wolfgang Hach. Obwohl die Experten die Blockchain-Technologie in der Finanzbranche noch in der Testphase sehen, blicken sie zuversichtlich in die Zukunft. Mit einer breiteren Nutzung der Technologie rechnen die Roland Berger-Experten in drei bis fünf Jahren.

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