Börsenfusion: Spekulationen über Gründe für mögliches Aus

Bankenbrief
Wichtiges vom 28. Februar 2017

Das Thema

Börsenfusion: Spekulationen über Gründe für mögliches Aus

Angesichts des drohenden Aus für das Zusammengehen von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) haben die Spekulationen über die wahren und vermeintlichen Ursachen begonnen. Einige Berichte nannten heute den Streit über den Hauptsitz des neuen Unternehmens als entscheidend. Vor allem deutsche Politiker hatten nach dem Brexit-Votum für Frankfurt als Standort der gemeinsamen Dachgesellschaft gekämpft, britische waren dagegen. Ein weiterer Streitpunkt sollen die Ermittlungen wegen Insiderhandels gegen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter gewesen sein. Laut Insiderberichten habe LSE-Aufsichtsratschef Donald Brydon seine Vorbehalte gegen Kengeter bereits Anfang Februar in einer E-Mail an sein Pendant Joachim Faber vorgetragen. Letzterer habe darauf geantwortet, für ihn gelte die Unschuldsvermutung. Grundsätzlich soll sich die Stimmung zwischen den beiden potenziellen Partnern zuletzt verschlechtert haben. So informierte die LSE die Deutsche Börse erst 30 Minuten vor Veröffentlichung der Meldung über die wahrscheinlich geplatzte Fusion. „Es gibt viele Spekulationen“, sagte heute eine Sprecherin der LSE. „Diese können wir nicht kommentieren.“ Auch ein Sprecher der Deutschen Börse lehnte eine Stellungnahme ab.

fuw.ch
manager-magazin.de

bloomberg.com
reuters.com

Zur kompletten Ausgabe des heutigen Bankenbriefs gelangen Sie über den folgenden Link:

Bankenbrief

Sie wollen den Bankenbrief in Zukunft werktäglich ab 16:00 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach wissen. Dann nutzen Sie das Anmeldeformular direkt auf der Seite des Bankenverbandes:

Newsletteranmeldung

Die weiteren Themen von heute:

  • Sorgen um Zusammenhalt der Eurozone
  • EZB verhindert OeNB-Zahlung an IWF-Fonds
  • Lidl startet kontaktloses Bezahlen bundesweit
  • FinTech-Unternehmen Liqid erhält Finanzspritze
  • Erste Group verdoppelt Dividende
  • DIW: starker Jahresauftakt der deutschen Wirtschaft
  • 21. Deutscher Bankentag startet am 5. April
  • Juncker präsentiert Weißbuch zur EU nach dem Brexit
  • Insider: HVB-Chef Weimer bleibt bis 2020

Was morgen wichtig wird

In Wiesbaden veröffentlicht das Statistische Bundesamt den vorläufigen Verbraucherpreisindex für Februar. Die Parteien laden zum politischen Aschermittwoch ein.

Der Nachschlag

Quiz: Welcher Chef sagt den fiesesten Spruch?

Die Sitten in der Wirtschaft sind mitunter ziemlich rauh. Das zeigen auch einige Filme wie beispielsweise „Wall Street“ mit Michael Douglas durchaus realistisch. Er sagte beispielsweise: „Nur Flaschen essen zu Mittag.“ Aber auch Frauen können austeilen. So giftete Meryl Streep als Chefredakteurin Miranda Priestly im Film „Der Teufel trägt Prada“: „Die Details Ihrer Inkompetenz interessieren mich nicht.“ Wenn Sie erraten wollen, was Jordan Belfort als „The Wolf of Wall Street“ oder Bernd Stromberg so von sich gaben, starten Sie hier das Quiz:

Bildnachweis: iStock.com/DNY59

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

*

code