Bundesbank und Ifo Institut sehen Jahresendspurt der Wirtschaft

Bankenbrief
Wichtiges vom 19. Dezember 2016

Das Thema

Bundesbank und Ifo Institut sehen Jahresendspurt der Wirtschaft

Die Wirtschaft in Deutschland hat zum Jahresende an Fahrt gewonnen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank und den aktuellen Zahlen des Ifo-Geschäftsklimaindex hervor. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem soliden Aufschwung“, hieß es im Bericht der Notenbank. „Hauptstütze ist die lebhafte Binnennachfrage, die von der günstigen Arbeitsmarktlage und steigenden Einkommen der privaten Haushalte profitiert.“ Nach einem Plus von 0,2 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal rechnet die Notenbank mit einem kräftigen Endspurt: „Die Konjunktur in Deutschland dürfte im Jahresschlussquartal 2016 einen deutlich höheren Gang eingelegt haben.“ Für dieses und nächstes Jahr erwartet die Bundesbank für Deutschland ein BIP-Wachstum von jeweils 1,8 Prozent. 2018 (plus 1,6 Prozent) und 2019 (plus 1,5 Prozent) dürfte sich das Wirtschaftswachstum etwas abschwächen. Die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen hierzulande ist weiterhin sehr gut. So stieg der Geschäftsklimaindex des Ifo Instituts im Dezember auf 111,0 Punkte nach 110,4 Zählern im Vormonat. Das ist der höchste Stand seit fast zwei Jahren. Ökonomen hatten nur mit einem leichten Anstieg auf 110,7 Punkte gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft legt einen Jahresendspurt hin“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten sowohl ihre Geschäftslage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate besser.

finanzen.net
faz.net
boerse-online.de
bundesbank.de

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Lassen Sie Ihre Mitarbeiter bloß ausschlafen

Müde Mitarbeiter sorgen in der deutschen Wirtschaft für einen Milliardenschaden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Denkfabrik RAND Corporation. So lassen sich 200.000 Fehltage jedes Jahr auf Übermüdung und deren Folgen zurückführen. Insgesamt koste Schlafmangel die deutsche Wirtschaft jedes Jahr 57 Milliarden Euro. Vor allem chronischer Schlafmangel führe zu sinkender Leistungsfähigkeit und geringerer Produktivität.


Bildnachweis Vorschaubild: iStock.com/liulolo

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