Niemand hätte damit gerechnet, dass eine Bank wie die Bank of America eine Investmentbank im Ausmaß von Meryll Lynch übernehmen könnte. In der Krise waren die Konditionen perfekt und die Bank of America kauft die angeschlagene Countrywide gleich mit.
 
Im Ergebnis muss die Bank mit 45 Milliarden Dollar Steuergeldern gestützt werden, was nach jüngsten Meldungen nicht reicht, denn jetzt wurde bekannt, dass die Bank of America mindestens 5 Milliarden einsparen will. Muss! Denn bereits im ersten Halbjahr des Jahres 2011 türmen sich Verluste von über sieben Milliarden US-Dollar auf. 
 
Das kostet 30.000 amerikanischen Steuerzahlern den Arbeitsplatz, die dann wahrscheinlich hoffen, dass der Präsident mit seinem Programm zur Schaffung von einer Million neuer Arbeitsplätze durchkommt. Das Programm ist indes notwendig, da die Wirtschaft in den USA nicht zuletzt durch die massive Rettung des Finanzsektors ein wenig ins Schlingern geraten ist.
 
Das System dreht sich im Kreis und die Geschwindigkeit nimmt zu.  
 


Foto von GlobalP – www.istockphoto.com

TEILEN
Vorheriger ArtikelNoch immer fehlen Regeln
Nächster ArtikelHöhere Haftungsrisiken im Unternehmensmanagement
Thorsten Hahn, Jahrgang 1967, ist Gründer und Geschäftsführer der BANKINGCLUB GmbH. Der Profinetzwerker zählt auf Plattformen wie XING und Linkedin zu den Nutzern mit der besten Vernetzung in die Finanzbranche. Wie kein Zweiter versteht er dieses Netzwerk zu nutzen und auch anderen zugänglich zu machen. Außerdem ist der erfahrene Banker und Diplom-Kaufmann Herausgeber der BANKINGNEWS, welche 10 Jahre lang als Onlinemagazin und seit Sommer 2014 als Printzeitung (7.500 Empfänger) erscheint, sowie Autor verschiedener Fachbücher und Buchbeiträge.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*

code