Deutsche-Bank-Chef will an Vermögensverwaltung festhalten

Bankenbrief
Wichtiges vom 12. September 2016

Das Thema

Deutsche-Bank-Chef will an Vermögensverwaltung festhalten

Der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, will beim Umbau des Geldhauses derzeit weder eine Großfusion eingehen noch die Vermögensverwaltung verkaufen. In einem Brief an die Mitarbeiter erklärte er heute, sie sollten sich nicht von Fusions- und Verkaufsspekulationen verunsichern lassen. Dem Gerücht, die Deutsche Bank könne ihre Vermögensverwaltungssparte verkaufen, „möchte ich entgegentreten und hier klarstellen: Die Deutsche Asset Management ist und bleibt ein essenzieller Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“ Eine mögliche Fusion mit der Commerzbank sprach er in dem Brief nicht direkt an, er erklärte aber: „Es gibt genug, was wir im Alleingang lösen können. Darauf konzentrieren wir uns jetzt.“ Unter anderem arbeite die Bank daran, wichtige Rechtsverfahren abzuschließen. Finanzkreisen zufolge rückt eine Einigung mit den US-Behörden im Streit über umstrittene Hypothekengeschäfte näher. Cryan rief die rund 100.000 Beschäftigten des Instituts in seiner Mitteilung zu mehr Eigenverantwortung auf. Vorsicht und Hierarchiedenken lähmten das Geldhaus. „Trauen Sie sich zu entscheiden, anstatt auf eine Ansage von oben zu warten.“


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Zu viele Überstunden, zu hohe Arbeitsintensität und ein geringer Handlungsspielraum – das sind nur einige der Ursachen, die Mitarbeiter in ihrem Job krank machen können. Eine schlechte Unternehmenskultur gefährdet die Gesundheit der Mitarbeiter, wie eine aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WldO) belegt. Die Folgen können häufigere Fehlzeiten oder auch Frühverrentung sein. Mit welchen Kriterien Sie Ihre Arbeitsqualität feststellen können, lesen Sie hier:

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Bildnachweis Vorschaubild: Deutsche Bank

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