Bankenbrief
Wichtiges vom 12. Oktober 2016

Das Thema

Deutsche Bank holt sich Kapital über Privatplatzierungen

Die Deutsche Bank hat eine weitere Milliardensumme am Anleihemarkt aufgenommen. Im Rahmen einer Privatplatzierung beschaffte sich das Geldhaus nach Medieninformationen 1,5 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro). Bereits vor einer Woche hatte das Institut von Investoren auf dem gleichen Weg 3 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) erhalten. Die Renditen waren dabei mehr als doppelt so hoch wie für Anleihen vor einem Jahr, hieß es. Aktuell seien es wieder dieselben Abnehmer gewesen wie vergangene Woche. Die Bank habe die Risikoprämie, die sie bieten musste, bei der jüngsten Platzierung etwas verringern können – sie lag 290 Basispunkte über der Benchmark. Bei der Emission am 7. Oktober lag die Renditeprämie bei 300 Basispunkten. Die Anleiheemissionen waren die ersten für die Bank, nachdem das US-Justizministerium erklärt hatte, von ihr 14 Milliarden Dollar zu verlangen, um Vorwürfe im Zusammenhang mit Hypothekenpapieren (RMBS) beizulegen.

bloomberg.com
finanztreff.de
wiwo.de

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Die weiteren Themen von heute:

  • VÖB erwartet weitere punktuelle Lockerung der Geldpolitik
  • Royal Bank of Scotland kämpft mit hohen Strafzahlungsrisiken
  • Deutsche Bank will bei Aktienplatzierungen wieder mehr punkten
  • Bundesregierung erwartet verhalteneres Wachstum
  • Studie: Milliarden-Sparpotenzial durch Smart Contracts
  • Staatspräsident Hollande kritisiert die USA wegen hoher Strafen
  • BoE-Vize Cunliffe: London als Finanzplatz unersetzbar
  • SNB-Vize: Negativzinsen langfristiges Problem

Was morgen wichtig wird

Das Statistische Bundesamt gibt die Inflationsrate für September bekannt. Das Bundesverfassungsgericht verkündet voraussichtlich seine Entscheidung über mehrere Eilanträge gegen das Freihandelsabkommen Ceta der EU mit Kanada. Beim Berliner Gespräch des Münchner Kreises geht es um „Cyber-Security – Neue Services im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Selbstverantwortung“.

Der Nachschlag

Junge Kreative nicht vergraulen

Kaum den Job angetreten, schon einen Wechsel ins Auge gefasst? So ergeht es derzeit neun von zehn Young Professionals. Jeder Fünfte sucht sogar aktiv nach einem neuen Arbeitgeber. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Trendence hervor, das rund 10.000 junge berufstätige Akademiker aller Branchen mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung zu ihren Karriereplänen und Wunscharbeitgebern befragt hat. Talentierte Mitarbeiter zu binden und nicht an die Konkurrenz zu verlieren, ist für viele Firmen eine große Herausforderung. Wie viele Jobangebote die jungen Kreativen hatten und in welchen Branchen das Risiko am größten ist, dass Mitarbeiter ihren Arbeitgeber verlassen, lesen Sie hier:

handelsblatt.com


Bildnachweis Vorschaubild: iStock.com/DragonImages

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