Die Übernahme der Dresdner Bank ändert für Kunden wenig

(DJN) Nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank soll sich für die Kunden beider Institute nur wenig ändern. Es seien erste Vorkehrungen getroffen worden, damit die Kunden ihre Kontonummern und Bankleitzahlen behalten könnten, versicherte Commerzbank-CEO Martin Blessing am Montag in Frankfurt. Auch könnten Kontoinhaber nach dem Zusammenschluss bei deutlich mehr Filialen als bisher ihre Bankgeschäfte erledigen.

Die Marke „Dresdner Bank“ werde von der Bildfläche verschwinden, kündigte Commerzbank-Finanzvorstand Eric Strutz an. Die Gewerkschaft ver.di kündigte angesichts des drohenden Abbaus von insgesamt 9.000 Stellen Widerstand an.

Insgesamt wolle die Commerzbank nach der Übernahme der Dresdner Bank die Zahl der gemeinsamen Filialen beider Institute von 1.540 auf 1.200 verringern, sagte Blessing. Filialen würden aber nur dort zusammengelegt, „wo sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander befinden“. Den Kunden würden dadurch keine Nachteile entstehen. Durch den Zusammenschluss der Zweigstellen beider Banken werde die Commerzbank insbesondere in den Großstädten künftig deutlich stärker vertreten sein als bisher. Dadurch werde die Wettbewerbsposition gegenüber den Sparkassen gestärkt, sagte Blessing.

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Thorsten Hahn, Jahrgang 1967, ist Gründer und Geschäftsführer der BANKINGCLUB GmbH. Der Profinetzwerker zählt auf Plattformen wie XING und Linkedin zu den Nutzern mit der besten Vernetzung in die Finanzbranche. Wie kein Zweiter versteht er dieses Netzwerk zu nutzen und auch anderen zugänglich zu machen. Außerdem ist der erfahrene Banker und Diplom-Kaufmann Herausgeber der BANKINGNEWS, welche 10 Jahre lang als Onlinemagazin und seit Sommer 2014 als Printzeitung (7.500 Empfänger) erscheint, sowie Autor verschiedener Fachbücher und Buchbeiträge.

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