Draghi: kein abruptes Ende der Anleihekäufe

Bankenbrief
Wichtiges vom 20. Oktober 2016

Das Thema

Draghi: kein abruptes Ende der Anleihekäufe

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) will sich erst im Dezember mit einem möglichen Ende oder einem schrittweisen Ausstieg (Tapering) aus ihrem Anleihekaufprogramm beschäftigen. Dann würden die neuen hauseigenen Prognosen zu Inflation und Konjunktur vorliegen und man werde sich auch zum weiteren Kurs äußern, sagte EZB-Präsident Mario Draghi. Er stellte jedoch klar, dass ein abruptes Ende der Käufe ziemlich unwahrscheinlich sei. Er habe zudem keine Befürchtungen, nicht genügend Anleihen für das Ankaufprogramm finden zu können. Allerdings rechnet Draghi in den nächsten Monaten mit einem schrittweisen Anziehen der Inflation. Zuvor hatte die Notenbank entschieden, keinerlei Veränderungen an ihrer aktuellen Geldpolitik vorzunehmen. Sie beließ den Leitzins bei null Prozent. Parken Banken überschüssiges Geld bei der EZB, müssen sie unverändert einen Zinssatz in Höhe von minus 0,4 Prozent zahlen.

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Mit Ritualen Abstand vom Job gewinnen

Auf der Fahrt nach Hause geht einem die Präsentation am nächsten Tag durch den Kopf, während des Abendbrots kreisen die Gedanken um das anstehende Mitarbeitergespräch: Das Abschalten vom Job fällt manchmal schwer. Arbeitspsychologin Juliane Dreisbach rät zu Ritualen, wie zum Beispiel vor dem Verlassen des Büros seinen Stuhl an den Tisch zu schieben. „Das ist ein bewusstes Zeichen, dass die Arbeit nun vorbei ist und anderes ansteht“, sagt sie. Auch feste Zeiten für Freizeitaktivitäten helfen beim Runterkommen. Was die Psychologin noch empfiehlt, lesen Sie hier:

impulse.de


Bildnachweis Vorschaubild (Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main): iStock.com/instamatics

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