Gemeinsam mit der Experian Deutschland GmbH veranstaltet der BANKINGCLUB eine Podiumskussion zur Fragestellung „Erleben wir derzeit eine Renaissance des Filialbanking?“.
Die Deutsche Bank eröffnet „Q110“ in Berlin, die SEB-Bank betreibt eine „Banking-Lounge“ am Flughafen Frankfurt und die Metrogruppe beschäftigt sich in Rheinberg mit der Zukunft des Filial- und Retailgeschäfts.
Sind dies sinnvolle Strategien im Zeitalter von Direktbanking und einer steigenden Anzahl von Webshops?
20% der europäischen Bankfilialen stehen in Deutschland (zum Vergleich: nur 4% in England) und die Branche spricht seit Jahren davon, dass Deutschland overbanked ist. Zudem gewinnen Direktbanken und –broker zunehmend Kunden. Selbige lassen sich kaum noch in einer Geschäftsstelle blicken. Schließlich ist der Markt in Deutschland so interessant, dass auch immer mehr ausländische Anbieter an dem „Liquiditätskuchen“ deutscher Kunden teilhaben wollen.
Ist es vor diesen Szenarien überhaupt sinnvoll, über neue Filialsysteme nachzudenken? Ist das die passende Antwort, um anspruchsvolle Kunden bei immer austauschbareren Produkten halten bzw. gewinnen zu können? Lässt sich der Preiskampf (aktuell bietet die indische ICICI-Bank 4,75% auf Tagesgeld in Deutschland) damit aufhalten?
Mit der Podiumsdiskussion wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, die Zukunftsstrategien von „Konsumretailern“ und „Bankretailern“ im Miteinander zu diskutieren. Können Filialsysteme so unterschiedlicher Branchen im Sinne von Benchmarking voneinander lernen?
Sie werden Gelegenheit haben, nicht nur von Vertretern der Bankbranche etwas über diese Fragestellungen zu erfahren, sondern auch einen Blick mit Ihnen gemeinsam über unseren Branchenrand hinaus zu wagen.
Gibt es tatsächlich einen neuen Trend zum Filialbanking?