Gericht: Parlament muss über Brexit-Verhandlungen abstimmen

Bankenbrief
Wichtiges vom 03. November 2016

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Gericht: Parlament muss über Brexit-Verhandlungen abstimmen

Premierministerin Theresa May muss für die geplanten EU-Austrittsverhandlungen mit Brüssel die Zustimmung des britischen Parlaments einholen. Das entschied heute der Londoner High Court. Die Regierung zeigte sich „enttäuscht“ über das Urteil und kündigte an, vor die nächste Instanz zu ziehen. Damit muss nun noch der britische Supreme Court – das höchste Gericht des Landes – endgültig über den Fall entscheiden. Das Gericht hat bereits zwei Verhandlungstage Anfang Dezember dafür reserviert. Mit einer Entscheidung wird im Januar gerechnet. Sollte das heute gefällte Urteil Bestand haben, erwarten Experten einen späteren Start der Austrittsgespräche, die May bis Ende März 2017 beginnen wollte. Brexit-Befürworter befürchten, der Ausstieg des Landes aus der Europäischen Union (EU) könne vom Parlament ganz vereitelt werden. Die Mehrheit der Abgeordneten in Unter- und Oberhaus gilt als Brexit-Gegner. Beobachter erwarten dies jedoch nicht, es könne aber zu einem „weichen“ Brexit kommen.

spiegel.de
welt.de
bloomberg.com
theguardian.com

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Warum Kommunikation entscheidend ist

Es sind eigentlich traurige Zahlen: Lediglich 45 Prozent der Angestellten in Deutschland sind stolz darauf, für ihr Unternehmen zu arbeiten. Aber immerhin 59 Prozent der leitenden Angestellten sagen dies. Das ergab eine Umfrage des Softwareunternehmens Oracle unter 1.200 Angestellten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. Der große Unterschied lässt sich mit einem Wort erklären: Kommunikation. Weniger als die Hälfte der deutschen Angestellten sagt, dass ihre Vorgesetzten für sie erreichbar seien. Leitende Angestellte sagen dies immerhin zu 60 Prozent.


Bildnachweis Vorschaubild (The Royal Courts of Justice): iStock.com/Hal Bergmann

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