Göttliche Bilanz für Vatikanbank

Mehr Transparenz! Das fordert die Öffentlichkeit von Banken und der gemeine Pressesprecher bekräftigt ja gerne gegenüber den Kollegen aus den Medien, dass man genau dieses Vorhaben vehement verfolge. Und am liebsten spricht man doch über Erfolge. In diesem Zusammenhang kann sich der Kollege des Institutio per le Opere di Religione (IOR) wahrlich freuen. Schließlich konnte er für das vergangene Geschäftsjahr einen verzwanzigfachten Gewinn in der Öffentlichkeit verlautbaren. Laut der Wirtschaftswoche hat die Vatikanbank knapp 70 Millionen Euro eingenommen. Als Gründe werden verbesserte Handelsgeschäfte mit Staatsanleihen und vor allem geringere „außerordentliche Kosten“ benannt. Den Heiligen Vater wird es freuen, denn seit zwei Jahren kämpft Papst Franziskus für eine transparentere Darstellung der Finanzgeschäfte des Vatikans. Gottes irdisches Geldhaus musste sich in der Vergangenheit immer gegenüber Geldwäschevorwürfen verantworten. Gegenwärtig zählt die Einrichtung etwa 15.000 Kunden.

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Christian Grosshardt, Jahrgang 1986, verfügt über mehr als sechs Jahre Berufserfahrung in Print- und Online-Journalismus. Während seines Studiums der Germanistik, das er mit dem Master of Arts abschloss, sammelte er bereits umfangreiche redaktionelle Erfahrungen als freier Mitarbeiter bei der Kölnischen Rundschau. Christian Grosshardt betreut BANKINGNEWS seit der ersten Printausgabe und ist seit August 2016 stellvertretender Chefredakteur.

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