„IT ist die Basis für ein erfolgreiches Geschäft.“

Digitalisierung ohne IT-Infrastruktur? Das ist unmöglich. Erst durch eine funktionierende IT-Infrastruktur können Tablets und Smartphones effektiv in ein Kundenberatungsgespräch integriert werden.

„IT ist die Basis, ein Geschäft gut und schnell zu machen.“ Mit diesen Worten leitete Axel Lüdemann von HP die Bankinglounge im Frankfurter Maritim Hotel ein. Wo ist hier der Bezug zur Bankenbranche gegeben?
Was aber hat die IT mit dem Omni-Channel-Banking zu tun? Eine ganze Menge.

Niemand kann sie der neuen Technik verschließen

Nicht nur Banken sehen sich vor der Aufgabe gestellt, die neuesten technischen Errungenschaften effektiv einzusetzen. Niemand kann sich der Gegenwart entgegenstellen und Computer, Tablets und Smartphones ignorieren. Denn nur so können Kunden überzeugt werden. Sie erwarten, dass Unternehmen im Speziellen und Banken im Besonderen die Geräte verwenden, die Erstere tagtäglich benutzen.
So drehte sich bei der Bankinglounge alles um die Frage „Was ist Best-Banking und wie kann es erreicht werden?“ Dass IT-Sicherheit hier eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle spielt, dürfte nicht verwunderlich sein. Sicherheit ist das A und O einer erfolgreichen Businessstrategie. Schließlich setzt man beim Best-Banking verschiedene technische Geräte ein und will diese vernetzen. Nur so können Kundendaten in Echtzeit verarbeitet und versendet werden. Jedes technische Gerät aber ist ein potenzielles Einfallstor für Hacker. Unter den Stichworten „Viren und Trojaner“ dürfte sich wohl jeder etwas vorstellen können. Derartige Sicherheitslücken werden sofort von Hackern erkannt und für ihre Zwecke missbraucht.

Ein Vortrag, drei Redner

Dieser Vortrag hatte etwas Besonderes, denn er wurde von drei Referenten gehalten. Den zweiten Teil übernahm Stephan Mayer und Boris Knieß von Kofax. War der erste Teil geprägt von technischen Details, stellte Mayer die Bedeutung für den Kundenberater hinaus. Hierbei bediente er sich des fiktiven Ehepaares Johannes und Anna Siller und des ebenso fiktiven Beraters Erwin Müller. Die Geschichte beginnt sonntags um 10:30, als das Ehepaar im Internet auf eine interessante Annonce stößt. Sie kontaktieren noch am selben Tag via Internet ihren Berater Müller, der sich am nächsten Tag unmittelbar meldet und am Dienstag auf die Wohnungsbesichtigung mitkommt. Ohne dass die Sillers die Filiale jemals betreten haben, erscheint Müller pünktlich zur Besichtigung. Er hat nicht nur ein analogs freundliches Lächeln auf den Lippeb, sondern auch ein digitales Tablet oder Smartphones in den Händen. Er konnte nicht nur wichtige Unterlagen den interessierten Kunden zeigen, sondern schon während der Besichtigung erste Unterlagen ins System einpflegen. Wer nun fürchtet, einen Scan minderwertiger Qualität vorzufinden, der unterschätzt die Entwicklungen der letzten Jahre. Das Gescannte besitzt die Qualität einer hochauflösenden pdf-Datei.
Nun haben die Siller aber ihre letzten drei Gehaltsabrechnungen nicht mitgebracht. Wer denkt auch schon während der Wohnungsbesichtigung daran? Aber alles kein Problem. Die Sillers können die Nachweise ebenfalls elektronisch einfach und bequem mithilfe der Kundenapp nachschicken. Sie müssen weder in die Filiale gehen noch zur Post.

Technik schafft Möglichkeiten

Die Technik ist durchaus vorhanden, den Kunden digital entgegenzukommen. Ebenso die IT-Sicherheit. Es gibt demnach für Banken keine Gründe, sich dieser digitalen Möglichkeiten nicht zu bedienen. Dies ist sogar dringend geraten.
Direktbanken genießen einen besseren Ruf als Filialbanken. Letzterer können durch eine schnelle und als unkomliziert empfundene Arbeitsweise Kunden anlocken und halten. Es spricht also nichts dagegen, dass auch Filialbanken dies machen können.

Kontakte pflegen und knüpfen

Im Anschluss wurde wie immer bei einem schönen Büffett die Möglichkeit gegeben, sich über den Vortrag auszutauschen und Kontakte zu pflegen und zu knüpfen.
Die Termine für die nächsten Bankinglounges finden Sie auf unserer Homepage.

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