Italien-Referendum könnte Banken-Schock auslösen

Bankenbrief
Wichtiges vom 01. Dezember 2016

Das Thema

Italien-Referendum könnte Banken-Schock auslösen

Stimmen die Italiener am Sonntag gegen die Verfassungsänderung, könnte das für die Banken des Landes zu großen Problemen führen. Es wird befürchtet, dass sich die Geldhäuser bei einem „Nein“ kein Geld mehr am Markt besorgen könnten – darauf aber sind sie dringend angewiesen. So seien die drei größten Banken Italiens, UniCredit, Intesa Sanpaolo und Monte dei Paschi, als systemrelevant eingestuft worden und müssten deswegen von 2018 an einen zusätzlichen Kapitalpuffer aufbauen, teilte die italienische Notenbank mit. Bei UniCredit beträgt er 1 Prozent der risikogewichteten Bilanzsumme (RWA), bei Intesa 0,75 Prozent und bei Monte dei Paschi 0,25 Prozent. Vor dem Referendum gelten die Sorgen aber nicht nur den Banken, sondern der gesamten italienischen Wirtschaft. „Das Vertrauen von Unternehmen und Investoren in die italienische Wirtschaft ist bereits angeschlagen und würde noch stärker leiden“, sagte Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in einem Interview. Italien habe riesige Probleme. Der Ökonom verwies auf die schwache Wirtschaftsleistung, die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die maroden Banken.

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Eine besinnliche Stimmung kommt kurz vor Weihnachten wohl in den wenigsten Büros auf. Zu viel ist vor dem Jahresende noch zu erledigen. Und doch können Chefs das Betriebsklima deutlich heben, wenn sie die geheimen Wünsche ihrer Mitarbeiter kennen. In einer Umfrage des Personaldienstleisters Manpower mit mehr als 1.000 Teilnehmern gaben 64 Prozent als größten Wunsch die Zahlung von Weihnachtsgeld an. 40 Prozent nannten Urlaub zwischen den Feiertagen. Wie wichtig eine gemeinsame Feier und auch entsprechender Büroschmuck sind, lesen Sie hier:


Bildnachweis Vorschaubild (Banca d’Italia): iStock.com/lbusca

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