kesh

Gründungsjahr: 2013

Gesellschafter: XCOM AG

Produkt: Mobile Payment-System

Mitarbeiter: 10

Web: www.kesh.de

Martin Seufert ist Leiter Mobile Payment bei der biw Bank.
Martin Seufert ist Leiter Mobile Payment bei der biw Bank.

Welchen Teil des „Finanzsystems“ machen Sie mit Ihrem Unternehmen einfacher?

Mit unserem Mobile Payment-System kesh wollen wir den Zahlungsverkehr radikal vereinfachen und Teil des Digital Lifestyle unserer Kunden und potenzieller Neukunden werden.

Wie?

kesh ermöglicht Echtzeit-Zahlungen. Der Kunde registriert sich, verknüpft sein Bankkonto und kann Geld via App an andere kesh-Kunden senden oder einfordern. Sie wählt er aus seinen Kontakten aus oder scannt einen QR-Code ein.

Warum muss sich die etablierte Finanzbranche vor Ihrer Idee fürchten?

Muss sie nicht. Wir sind mit der biw Bank selbst aktiver Teilnehmer. In unserem Banksystem ist kesh bspw. integrierter Bestandteil. An einigen unserer Geldautomaten können Kunden bereits mit der kesh-App Bargeld abheben.

Bei so viel Selbstbewusstsein. Wo hängt es derzeit noch?

Deutschland hinkt im internationalen Vergleich bei bargeldlosen Zahlungen hinterher. Entsprechend schwer tun sich Privatkunden daher im Bereich mobile Bezahlsysteme. Der Handel wartet ab, bis eine kritische Masse erreicht ist.

Wenn Sie einen Wunsch für Ihr  Unternehmen frei hätten, dann …

…dass wir unsere Unbekümmertheit und Beharrlichkeit behalten und uns weiterhin leisten, Innovationstreiber im Bankenumfeld zu sein.

Was Sie der Bankbranche schon immer  mal sagen wollen, …

…wenn etablierte Großbanken sich nicht schneller auf die digitale Transformation und die geänderten Kundenbedürfnisse (z.B. Banking jederzeit und überall über mobile Devices) einstellen, werden die Kunden sich andere Dienstleister für ihre Finanzfragen suchen.

Das sagt der Experte:

Rudolf Linsenbarth ist Senior Consultant bei der COCUS Consulting GmbH.
Rudolf Linsenbarth ist Senior Consultant bei der COCUS Consulting GmbH.

kesh ist das Gemeinschaftsprodukt einer Bank und eines Software-Unternehmens. Die App läuft mit dem Produktstart schon stabil. Was kesh fehlt sind Anwendungen für den Alltag. Mit ihrer Vollbanklizenz sollte die BIW Bank in der Lage sein Kredit-, Debit-Karten oder Bitcoins in die App zu integrieren. Damit würde das Potenzial von kesh besser ausgeschöpft.

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Julian Achleitner war von 2014 bis 2016 Redakteur bei BANKINGNEWS.

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