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Im Zeitalter anhaltender Veränderung kristallisieren sich die Innovatoren heraus. Banken und Finanzdienstleister müssen in der Art, wie sie Daten verwenden, noch intelligenter werden. Sie sollten ihre Fähigkeiten in drei Schlüsselbereichen verbessern, die alle vom Einsatz kognitiver Systeme profitieren können.

Im Engagement für Kunden:

Verbraucher von heute suchen hochpersonalisierten, bequemen und durchgängigen, aber auch sicheren Service über mehrere Kanäle. Kognitive Systeme können Banken helfen,  Nutzerverhalten richtig zu erkennen und zu interpretieren – auf der Basis von Informationen, die sonst vielleicht nicht einmal von den brillantesten menschlichen Analysten gefunden würden.

Im Engagement für Innovation:

Obwohl viele Banken aktiv Produkt- und Service-Innovationen verfolgen,  verfügen sie nicht immer über die Analyse-Tools, um relevante Daten in Erkenntnisse für bessere eigene Entscheidungen umzuwandeln. Kognitive Systeme können ausführliche Informationen über Kundenpräferenzen und Verhaltensweisen  aufzeigen, die Produkte und Dienstleistungen entscheidend verbessern können.

Bei der Entscheidungsfindung für den richtigen, nächsten Schritt:

Viele Organisationen müssen Entscheidungen auf unvollständigen Angaben treffen, weil es ihnen an Werkzeugen und Methoden fehlt, um ihre Daten zu optimieren. Kognitive Systeme liefern Hilfe bei der Entscheidungsfindung und reduzieren menschliche Vorfestlegungen durch evidenzbasierte Entscheidungsoptionen.

Kognitive Fähigkeiten können daher Banken helfen, sinnvolle Muster aus Daten über Märkte, Kunden, Partnern und Mitarbeiter zu extrahieren. Verantwortliche und Entscheider können dann diese Informationen benutzen, um besser vorausdenken zu können und damit die Zukunft ihres Instituts zu gestalten. Viele Bankverantwortliche suchen einen Weg, um die Lücke zwischen ungenutzten Möglichkeiten und aktuellen Fähigkeiten ihres Instituts zu überbrücken. Kognitives Computing kann dabei helfen, solche Einschränkungen zu überwinden: Es liefert genauere Einblicke in verborgene Zusammenhänge, die in den  Daten stecken – gleich, ob es sich um interne, externe, strukturierte oder unstrukturierte Daten handelt.

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Andreas Wodtke ist Vice President Industry Unit Banking der IBM Deutschland und verantwortet das gesamte Produktportfolio für die Finanzbranche in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH). Zuvor war Wodtke innerhalb der IBM in verschiedenen Führungspositionen in den USA und Europa tätig.

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