Kreditinstitute und Handel treiben kontaktloses Bezahlen per girocard voran

Bankenbrief
Wichtiges vom 27. Januar 2017

Das Thema

Kreditinstitute und Handel treiben kontaktloses Bezahlen per girocard voran

Das kontaktlose Bezahlen mit der girocard wollen Kreditinstitute und Handel 2017 in Deutschland bundesweit verbreiten. Nach erfolgreichen Pilotprojekten im Raum Kassel und der schrittweisen Ausstattung zahlreicher Bankkunden stelle der Handel seine Infrastruktur um, teilte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) heute mit. Die girocard funktioniere auf Basis des weltweiten Standards Near Field Communication (NFC). Esso wolle noch im ersten Quartal 2017 das kontaktlose Bezahlen mittels girocard an seinen Kassen ermöglichen. Auch der Lebensmitteleinzelhändler Lidl wolle dieses Verfahren im Frühjahr bundesweit in allen rund 3.200 Filialen einführen. Bereits 14 Millionen Kunden von Genossenschaftsbanken und Sparkassen seien inzwischen im Besitz einer NFC-fähigen Karte. Sie können bei ihren Einkäufen durch einfaches „Davorhalten“ bezahlen. Auch andere Kreditinstitute dürften diesem Trend folgen. Zum Jahresende werden weitere 20 Millionen Kunden der Banken und Sparkassen die neue girocard erhalten. „Nach erfolgreicher Markteinführung wird die girocard kontaktlos auch dank der guten Zusammenarbeit mit beteiligten Partnern wie dem Handel nun bundesweit in den Alltag des bargeldlosen Bezahlens einziehen, so dass immer mehr Bundesbürger von dieser neuen Bezahlform profitieren können“, erklärte Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) als diesjähriger Federführer der DK. Dan Schulman, Chef des konkurrierenden Internet-Bezahldienstes PayPal, bekräftigte heute, die mobilen Geräte veränderten den Einzelhandel völlig. „Die Digitalisierung von Zahlungen nimmt immer schneller zu“, sagte er.

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