Lob und Wertschätzung für geleistete Arbeit wirken sich nicht nur positiv auf das Arbeitsklima aus. Sie können zu einem echten Leistungsmotor werden. Bildnachweis: iStock.com/Yuri_Arcurs

Aktuelle neurobiologische Forschungsergebnisse belegen: Wertschätzung durch Führungskräfte leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Umgekehrt gilt: Mitarbeiter mit leerem „Wertschätzungs-Tank“ können krank werden. Rufen Sie sich einmal eigene Erfahrungen ins Gedächtnis: Wie war es in einer Situation, in der Sie besondere Wertschätzung durch Ihre Führungskraft erfahren haben? Sie werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit kreativ, kraftvoll, optimistisch und selbstbewusst gefühlt haben. Dadurch waren Sie offener und belastbarer.

Es sind die einfachen Dinge

Werden Mitarbeiter befragt „Was kann ihr Chef tun, damit Sie sich zugehörig fühlen?“, reicht die Aufzählung von A wie „auf mich zukommen und an mir und meiner Arbeit Interesse zeigen“ bis Z wie „Zeit haben und mit mir zusammenarbeiten“. Es geht oft um einfache Dinge, die „in der Tat“ zu kraftvollen Gewohnheiten werden. Das fängt schon damit an, nicht am Computer zu tippen, während man mit seinem Mitarbeiter im Gespräch ist. Vertrauen und entsprechende klar definierte Freiräume sind ein starker Beziehungsmotor, der auch anspruchsvolle Herausforderungen meistert. Es sind die wirklich einfachen Dinge, die man selbst gerne erleben möchte und somit auch in der Zusammenarbeit und Begleitung von Mitarbeitern den höchsten Stellenwert haben sollten. Langjährige erfolgreiche Mitarbeiter im Unternehmen nennen den persönlichen wertschätzenden Umgang mit und durch ihre Führungskräfte als Grund für ihr oft außergewöhnliches Engagement.
Erfolg – Anerkennung – Wertschätzung; klingt gut und fühlt sich gut an. Für den Empfänger und den Sender.

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