Märkte durch Geldpolitik der Fed in Kauflaune

Bankenbrief
Wichtiges vom 16. März 2017

Das Thema

Märkte durch Geldpolitik der Fed in Kauflaune

Anleger haben heute erleichtert darauf reagiert, dass die US-Notenbank Fed an ihrem Kurs der allmählichen Zinssteigerungen festhält. Zur guten Stimmung an den Märkten trug auch der Wahlsieg der rechtsliberalen Partei von Ministerpräsident Mark Rutte in den Niederlanden bei. Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hatten die amerikanischen Währungshüter am Vortag erstmals in diesem Jahr die Zinsen erhöht. Die Fed Funds Rate stieg um 0,25 Prozentpunkte und liegt nunmehr in einer Spanne von 0,75 bis 1,0 Prozent. Das ist das Niveau von Herbst 2008, als die weltweite Finanzkrise eskalierte. „Mit der gestrigen Zinsentscheidung hat die amerikanische Notenbank Fed nachdrücklich unterstrichen, dass sich die US-Wirtschaft in einer guten Verfassung befindet“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer. Die Arbeitslosigkeit sei mit 4,7 Prozent wieder so niedrig wie in der Boom-Phase vor gut zehn Jahren, und im laufenden Jahr sei in den USA ein Wirtschaftswachstum von rund 2,5 Prozent zu erwarten. „Angesichts der ebenfalls etwas anziehenden Teuerungsrate gibt es nichts, was gegen einen weiteren Schritt auf dem Weg der geldpolitischen Normalisierung gesprochen hätte“, resümierte er. Fed-Chefin Janet Yellen stellte weitere Zinsanhebungen in „graduellem“ Tempo in Aussicht. Die Fed geht nach wie vor von zwei weiteren Zinsanhebungen in diesem Jahr aus, gefolgt von drei Anhebungen im kommenden Jahr.

 

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Die weiteren Themen von heute:

  • „Bad Bank“ der WestLB baut Altlasten zügig ab
  • BayernLB will EU-Beihilfeverfahren vorzeitig beenden
  • Neuer 50-Euro-Schein ab 4. April in Umlauf
  • London lässt Zins unverändert – China erhöht kurzfristige Zinsen
  • Noch keine Zinswende der SNB
  • Banklizenz für Schweizer Vermögensverwaltung Flynt fehlt
  • Tag der Aktie – die besten Tipps
  • Schäuble will keinen Handelsstreit auf G20-Treffen in Baden-Baden
  • Bankenausschuss-Chef Ingves setzt weiter auf Einigung über Basel III
  • IWF-Chefin Lagarde verurteilt Gewalttat

Was morgen wichtig wird

Die Finanzminister und Notenbank-Chefs der G20-Staaten beraten sich in Baden-Baden (bis 18. März). Die Ratingagentur Standard&Poor’s (S&P) veröffentlicht ihre Einstufungen der Kreditwürdigkeit mehrerer EU-Länder, darunter Portugal und Zypern. Nach der kurzfristigen Absage am Montagabend aufgrund des Winterwetters in den USA will Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals US-Präsident Donald Trump treffen.

Der Nachschlag

Jobsuche effektiv gestalten

Ob Sie an einen Berufswechsel denken oder schon auf der Jobsuche sind – die Wege, um eine neue Stelle zu finden, sind vielfältig. Keinesfalls sollten Sie sich auf Jobportale oder Stellenanzeigen beschränken, raten Personalmanagement-Experten. Vor allem anderen sollte die ausführliche Selbstanalyse stehen, denn die genaue Beschreibung, wonach Sie eigentlich suchen, ist in der fragmentierten Arbeitswelt wichtiger denn je geworden. Also sich nicht auf die Fähigkeiten konzentrieren, in denen Sie am besten sind, sondern auf diejenige, die sie am liebsten einsetzen. Auf das Was-Wann-Wo komme es an. Wie Sie dabei am besten vorgehen und beispielsweise den verdeckten Stellenmarkt am effektivsten nutzen, lesen Sie hier:

Bildnachweis Vorschaubild (Janet Yellen): United States Federal Reserve

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