Märkte stellen sich auf Zinserhöhung der Fed ein

Bankenbrief
Wichtiges vom 13. März 2017

Das Thema

Märkte stellen sich auf Zinserhöhung der Fed ein

Die US-Notenbank Fed dürfte nach überwiegender Meinung von Analysten an diesem Mittwoch ihre Geldpolitik weiter straffen. Es wird davon ausgegangen, dass Fed-Chefin Janet Yellen die dritte Zinsanhebung nach der weltweiten Finanzkrise bekanntgeben wird. Allgemein wird mit einem Anstieg um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Der Leitzins, auch „Fed Funds Rate“ genannt, würde dann in einer Spanne von 0,75 bis 1,0 Prozent liegen. Die Botschaft einer zu erwartenden Zinserhöhung hätten die Währungshüter derart klar rübergebracht, dass daran nur wenige Wochen nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump wohl kein Weg vorbeiführe, erklärte Ökonom Harm Bandholz vom Geldhaus UniCredit. Andernfalls könnten die Anleger annehmen, dass es versteckte Risiken gäbe: „Das würde einen Ausverkauf an den Finanzmärkten auslösen.“ In den Wochen nach Trumps Amtseinführung im Januar eilte die Wall Street von Rekord zu Rekord: „Die Märkte sind sehr euphorisch. Daher spricht aus Sicht der Fed einiges dafür, dass man etwas bremst“, sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. Die Pläne Trumps, die Konjunktur mit Steuersenkungen und massiven Investitionen noch stärker anzukurbeln, hatten die Anleger in Hochstimmung versetzt. Mit Blick auf die geldpolitischen Entscheidungen erklärte der Vermögensverwalter Sumitomo Mitsui, für die Märkte sei noch wichtiger, ob die Fed rasch weitere Zinsschritte signalisiere.

 

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Was morgen wichtig wird

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der Verband der Auslandsbanken (VAB) laden zu ihren Jahres-Pressekonferenzen in Frankfurt ein. In Washington trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals US-Präsident Donald Trump. Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve Bank (Fed) kommt zu seinen zweitägigen Sitzungen (bis 15.3.) zusammen. Die KfW-Bankengruppe beschäftigt sich auf einer Veranstaltung mit dem Thema: „Was hat uns die EU gebracht? – Eine Bilanz aus 60 Jahren europäischer Integration“. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veröffentlicht das Ergebnis seiner monatlichen Befragung von bis zu 350 Finanzexperten. Laut der Gewerkschaft Verdi wird der Streik des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen noch bis Mittwochmorgen fortgesetzt.

Der Nachschlag

So sind Sie für Verhandlungen gerüstet

Nicht jeder wird als Verhandlungsprofi geboren. Als Unternehmer, Abteilungsleiter oder Personalchef stehen Sie jedoch ständig vor der Aufgabe, mit Kunden oder Mitarbeitern über Preise, Leistungszulagen oder Gehalt zu sprechen. Die gute Nachricht: Verhandeln kann man lernen wie ein Handwerk. Experten raten, sich bestimmte Techniken anzueignen. Ein großer Fehler sei, sich nicht oder nur unvollständig vorzubereiten. Dabei sollten Sie Leitlinien für Ihre Verhandlung festlegen. Wie Sie am besten vorgehen sollten, lesen Sie hier:

Bildnachweis Vorschaubild: www.iStock.com/Wysiati

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