Mobiles Bezahlen zwischen Hoffen und Bangen

Bankenbrief
Wichtiges vom 31. Oktober 2016

Das Thema

Mobiles Bezahlen zwischen Hoffen und Bangen

Das Smartphone als mobiles Zahlungsmittel scheint vielen Deutschen immer noch suspekt. Sicherheitsbedenken und Unwissenheit sind laut einer Umfrage des Technologie-Branchenverbandes Bitkom die Hauptgründe dafür, dass bislang nur jeder dritte Smartphone-Nutzer schon mal kontaktlos bezahlt hat oder sich vorstellen kann, dies zukünftig zu tun. „Kontaktloses Bezahlen ist schnell, bequem und bei immer mehr Einzelhandelsketten oder Tankstellen möglich – aber das ist bei vielen Verbrauchern noch nicht angekommen“, wird Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in einem Zeitungsbericht zitiert. Experten und Medien mutmaßen, dass Apple einen Aufschwung beim mobilen Bezahlen auslösen könne, sobald der US-Konzern seine Bezahlfunktion auch in Deutschland anbiete. Apple Pay ermöglicht es, mit dem iPhone oder der Apple Watch kontaktlos zu bezahlen. Aktuell funktioniert das schon in den USA oder der Schweiz. Vor wenigen Tagen war auf der Konzernseite auch Deutschland genannt worden – zwar nur kurz, doch es reichte für Spekulationen über einen baldigen Start. Auch in den USA ist mobiles Bezahlen keine Selbstverständlichkeit. Eine Umfrage unter jungen Erwachsenen (Millennials) hat gezeigt, dass gerade einmal 8 Prozent der iPhone-Besitzer Apple Pay nutzen. Dennoch liegt der Anteil derer, die in irgendeiner Form mobil bezahlen, bei 52 Prozent – allerdings hätten davon mehr als 85 Prozent bereits technische Schwierigkeiten oder Sicherheitspannen erlebt.

huffingtonpost.de
handelsblatt.com
thefinancialbrand.com

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Die weiteren Themen von heute:

  • Studie: 1,2 Billionen Euro ausfallgefährdete Kredite bei Europas Banken
  • Bericht: EU fährt bei Kapitalrichtlinien für Banken zweigleisig
  • Geldwäsche-Vorwürfe gegen Deutsche Bank entkräftet
  • Deutsche Bank öffnet Test-Kundendaten für externe Programmierer
  • Asien im Blick – BayernLB kooperiert mit Standard Chartered
  • HSBC startet FinTech-Einheit
  • Goldman-Sachs erwartet Pfund-Rutsch
  • SNB meldet Milliarden-Gewinn
  • Euroraum: Wirtschaft und Inflation legen zu
  • CDU: Griechenland-Hilfen nur mit IWF
  • Ifo-Chef Fuest fordert härtere Kapitalvorgaben für Banken
  • Juncker: Brexit ist ein epochaler Einschnitt
  • Zielke soll Beumer im Vorstand des Bankenverbands folgen

Was die kommenden Tage wichtig wird

Zu Allerheiligen am morgigen 1. November erinnern Katholiken an ihre Toten – ein wichtiger religiöser Feiertag, der in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland auch ein gesetzlicher Feiertag ist. Die Bank of Japan gibt in Tokio ihre Entscheidung zur Geldpolitik bekannt. In Washington beginnt das zweitägige Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed.

Der Nachschlag

Süßes oder Saures?!? – Kennen Sie sich aus?

Heute Nacht ist es wieder soweit: Es wird sich kollektiv gegruselt, schließlich ist Halloween. Der Brauch ist mittlerweile aus den USA zu uns geschwappt, sodass auch hier verkleidete Kinderscharen um die Häuser ziehen, um Süßes einzufordern, während sich die Größeren schräg geschminkt auf diversen Veranstaltungen tummeln. Zum Grusel-Smalltalk sind ein paar Fakten hilfreich: 1,7 Kilo Süßigkeiten isst jeder US-Bürger an Halloween und 70.000 Tonnen Kürbisse mussten 2015 ihr Leben lassen. Doch wo findet die weltweit größte Halloween-Parade statt? Woraus wurden die typischen Jack-O‘-Lanterns (Kürbislaternen) früher gebastelt? Und kann es wirklich sein, dass es in den USA gesetzlich verboten ist, am 31. Oktober mit schwarzen Katzen zu handeln? Hier gibt es Antworten und noch mehr Kurioses:

wdr.de
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Bildnachweis Vorschaubild: iStock.com/Martin Dimitrov

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