Paydirekt gewinnt Großkunden – Weihnachtsgeschäft soll es bringen

Bankenbrief
Wichtiges vom 11. November 2016

Das Thema

Paydirekt gewinnt Großkunden – Weihnachtsgeschäft soll es bringen

Gut ein Jahr nach seinem Start hat das gemeinsame Online-Bezahlsystem der deutschen Banken und Sparkassen, Paydirekt, einen wichtigen Großkunden gewonnen. Die Media-Saturn-Gruppe habe den Dienst freigeschaltet, teilte die Tochter des Handelskonzerns METRO heute mit. Kunden könnten nun mit dem Dienst in den Internet-Shops der Elektronikhändler Media Markt und Saturn bezahlen. Für die deutschen Finanzinstitute hat Paydirekt strategische Bedeutung. Sie wollen dem US-Konkurrenten Paypal die Stirn bieten, der schon seit Jahren in Deutschland aktiv ist. „Im Weihnachtsgeschäft wollen wir ein bedeutsamer Anbieter sein“, kündigte Paydirekt-Geschäftsführer Niklas Bartelt an. „25 Top-Händler haben zugesagt, Paydirekt anzubieten.“ Der Abstand des Bezahlsystems zur Konkurrenz ist allerdings noch groß. Paypal hat hierzulande mehr als 50.000 Online-Händler unter Vertrag und mehr als 16 Millionen Kunden. Auch der deutsche Zahlungsdienst Billpay, der Kundenzahlungen per Rechnung, Lastschrift und Rate absichert, hat bereits rund zehn Millionen Klienten und Tausende Händler. Paydirekt zählt nach jüngsten Angaben 750.000 Kunden. Sie können bei gut 300 Händlern einkaufen. „Mit weiteren großen Händlern stehen Gespräche kurz vor dem Abschluss“, sagte Bartelt. Handelsexperten erklärten, Paydirekt habe seine Anlaufschwierigkeiten überwunden. „Die Chance, dass sich der Dienst etabliert, ist da“, sagte Ulrich Binnebößel vom Handelsverband HDE. Paydirekt müsse aber bei Privatkunden noch bekannter werden.

finanzen.net
internetworld.de
wolfsburger-nachrichten.de

Zur kompletten Ausgabe des heutigen Bankenbriefs gelangen Sie über den folgenden Link:

Bankenbrief

Sie wollen den Bankenbrief in Zukunft werktäglich ab 16:00 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach wissen. Dann nutzen Sie das Anmeldeformular direkt auf der Seite des Bankenverbandes:

Newsletteranmeldung

Die weiteren Themen von heute:

  • BaFin warnt USA vor Deregulierung der Banken
  • Bundesregierung: Wirtschaftliches Umfeld scheint sich aufzuhellen
  • Wüstenrot & Württembergische mit schleppendem Bauspargeschäft
  • Schweizer Bank PostFinance führt Negativzinsen auf Guthaben ein
  • Bank Austria stärkt Kapitaldecke
  • Studie: 4 deutsche Start-ups unter den FinTech-Top 100
  • Inflation in Deutschland auf Zwei-Jahres-Hoch
  • Peters: Vielfalt an Instituten tut dem deutschen Finanzmarkt gut
  • EZB-Direktor Cœuré: Nach Trump-Wahl muss Europa handlungsfähig bleiben
  • Schäuble warnt vor Lockerung der Haftungsregeln bei Bank-Schieflagen
  • Ex-Goldman-Sachs-Manager Mnuchin als US-Finanzminister im Gespräch

Was am Montag wichtig wird

In Frankfurt beginnt die „Euro Finance Week“ (bis 18. November), unter anderem mit dem Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Vìtor Constâncio, dem Chef der Deutschen Bank, John Cryan, dem Chef der Commerzbank, Martin Zielke, dem Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter und dem Wirtschaftsweisen Volker Wieland. Die Deutsche Pfandbriefbank (PBB), Nachfolger der Hypo Real Estate, veröffentlicht ihre Zahlen zum dritten Quartal.

Der Nachschlag

Kommunikationskiller meiden

Kommunikative Fettnäpfchen im Büro gibt es reichlich. Wer gern und viel redet, merkt mitunter nicht, dass er seinen Zuhörern durch die eigene Redeflut kaum Aufmerksamkeit schenkt. Eine Quasselstrippe ist vor allem mit sich selbst beschäftigt. Wer zu schnell redet und zu schnell interpretiert, kann am Ziel vorbeischießen. Das Gleiche kann passieren, wenn man zu sehr auf seine Ziele fokussiert ist, sein Gegenüber überredet statt überzeugt. Das ist ein Killer für unsere Geschäftsbeziehungen. Wie man Kommunikationsmuster erkennen und abstellen kann, lesen Sie hier:


Bildnachweis Vorschaubild: paydirekt

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*

code