Studie: Hamburger sparen mehr – Berliner weniger

Bankenbrief
Wichtiges vom 24. Oktober 2016

Das Thema

Studie: Hamburger sparen mehr – Berliner weniger

Trotz anhaltend niedriger Zinsen wurde in Deutschland 2015 mehr gespart als im Vorjahr: Pro Kopf nahm das Sparguthaben um 676 Euro gegenüber 2014 zu, wie aus Berechnungen der Postbank hervorgeht. Insgesamt befanden sich im vergangenen Jahr durchschnittlich 22.033 Euro auf den Sparkonten. Die Hessen verteidigten zwar erneut ihren Titel als Sparkönige: Sie verfügten mit 47.317 Euro über die höchsten Pro-Kopf-Einlagen auf Sparkonten. Die Hamburger waren 2015 jedoch die fleißigsten Sparer: Im Vergleich zum Vorjahr lagen durchschnittlich 2.808 Euro mehr auf den Sparkonten der Hanseaten. Bei den Hessen waren es 1.670 Euro. Gegen den Trend verhielten sich nur die Berliner, denn in der Hauptstadt wurde nicht gespart, sondern Geld ausgegeben: Der durchschnittliche Berliner hatte 2015 ein um 430 Euro geringeres Sparguthaben als im Vorjahr.  Insgesamt hatten die Berliner 25.557 Euro auf dem Sparkonto, während es bei den Hamburgern 30.217 Euro waren. Eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ergab, dass 80 Prozent der Befragten Geld zurücklegen – 44 Prozent von ihnen jeden Monat, 23 Prozent unregelmäßig (zum Beispiel vom Weihnachtsgeld) und 13 Prozent mehrmals im Jahr.

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Was morgen wichtig wird

Zum Weltspartag 2016 veranstaltet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) eine Pressekonferenz in Berlin. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hält eine Rede bei der DIW Europe Lecture des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht auf einem Zukunftsforum in Berlin zum Thema „Eine nachhaltige Weltfinanzordnung für das 21. Jahrhundert“. Der Bundesgerichtshof verhandelt zwei Klagen von Verbraucherschützern über Bankgebühren für Girokontoüberziehungen. In Neu-Isenburg beginnen die Tarifverhandlungen für die bundesweit 160.000 Beschäftigten der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Das Ifo-Institut veröffentlicht seinen Geschäftsklima-Index für Oktober.

Der Nachschlag

So sieht der Wunschzettel der Deutschen aus

Bis Weihnachten sind es nur noch acht Wochen. Der Handel rüstet sich für ein Rekordgeschäft. Denn die Wunschliste der Deutschen ist dem alljährlichen Deloitte Christmas Survey zufolge lang und vielfältig. Unterm Weihnachtsbaum steht Geld bei den Bundesbürgern als beliebtestes Geschenk ganz vorn. Was Frauen und Männer in diesem Jahr sonst noch auf ihrem Wunschzettel haben, sehen Sie hier:

handelsblatt.com


Bildnachweis Vorschaubild: iStock.com/AndreyPopov

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