Trump stellt Bankenregulierung auf den Prüfstand

Bankenbrief
Wichtiges vom 03. Februar 2017

Das Thema

Trump stellt Bankenregulierung auf den Prüfstand

US-Präsident Donald Trump will heute erste Schritte unternehmen, die von ihm kritisierte Bankenregulierung in den USA zu überprüfen und teilweise auch abzuschaffen. Sein Wirtschaftsberater Gary Cohn kündigte an, Trump werde ein Dekret unterzeichnen, mit dem das nach der Finanzkrise erlassene Wall-Street-Reformpaket „Dodd-Frank Act“ auf den Prüfstand kommt. Außerdem könnte ein in Kürze in Kraft tretendes Gesetz der Obama-Regierung gestoppt werden, das im Kern Finanzfirmen verpflichtet, bei Altersvorsorge-Produkten im Sinne der Kunden anstatt der eigenen Gewinnmaximierung zu handeln. „Die Amerikaner werden eine bessere Auswahl und auch bessere Produkte haben, weil wir den Banken nicht gefühlt hunderte Milliarden Dollar an Regulierungskosten aufbürden“, sagte Cohn in einem Interview. Er arbeitete bis vor Kurzem für die Investmentbank Goldman Sachs. Die angekündigten Maßnahmen seien nur der Anfang von weiteren Gesetzen. Trump selbst hatte den „Dodd-Frank Act“ als Desaster bezeichnet. Die Wall-Street-Reform war eines der Kernprojekte von Vorgänger Barack Obama. Sie beinhaltet auch die sogenannte Volcker Rule, die den Eigenhandel der Geldhäuser stark einschränkt.

handelsblatt.com
bloomberg.com

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Die weiteren Themen von heute:

  • Insider: Deutsche Bank streicht Stellen im Investmentbanking
  • EZB schließt am Montag Deutschland an T2S an
  • FMF: Brexit bringt 10.000 neue Arbeitsplätze nach Frankfurt
  • ING-DiBa verbucht Rekordgewinn
  • Intesa Sanpaolo dementiert Generali-Übernahme
  • Banco Popular mit Milliarden-Verlust
  • Schäuble verwahrt sich gegen US-Vorwürfe
  • Cœuré: Europa muss stark und geschlossen auf Trump reagieren
  • Abgeordneter McHenry kritisiert Yellen
  • Brüggestrat: Fusion von Volksbanken und Sparkassen möglich

Was am Montag wichtig wird

Das britische Unterhaus beginnt die abschließende Beratung des EU-Austrittsgesetzes. Die finale Abstimmung ist für den 8. Februar geplant, anschließend nimmt sich das Oberhaus des Entwurfs an. Der Internationale Währungsfonds (IWF) berät über seine Rolle bei den Finanzhilfen für Griechenland.

Der Nachschlag

Test: Sind Sie ein Rebell?

Wer nicht auffällt, kann auch nicht reinfallen. Dieser Wahlspruch der Angepassten mag bis zu einem gewissen Grad im Berufsleben richtig sein. Aber vor allem in guten Zeiten brauchen Unternehmen auch Rebellen. Denn gelangweilte Mitarbeiter sind der Todesstoß für Produktivität und Innovation. Harvard-Professorin Francesca Gino hat das Phänomen untersucht. Eine ihrer Folgerungen: Mitarbeiter, die offen ihre eigene Meinung vertreten dürfen, sind schon nach kurzer Zeit engagierter und selbstbewusster als jene, die lediglich Erwartungen erfüllen wollen. Haben Sie das Zeug zum Rebell? Hier können Sie sich testen:

Bildnachweis: iStock.com/400tmax

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