Ein altes Sprichwort besagt: „Kleider machen Leute.“ Dieses Sprichwort diente sogar dem Schweizer Autor Gottfried Keller als Titel für eine im 19. Jahrhundert erschienene Novelle. Generationen von Schülern mussten sie lesen und analysieren. Bei vielen scheint die Analyse dieser Novelle nach der verfassten Klausur jedoch in die Tiefen des Gehirns verschwunden zu sein, die man nur noch mithilfe einer Hypnose erreicht.
Wie sonst ist die amerikanische Serie „Suits“ zu erklären, in denen ein Anwalt permanent mit Turnschuhen aufwartet? Auch wenn so mancher Banker und Jurist mit Vorliebe diese Treter privat tragen, so sind sie doch zurecht im Büro tabu. Sie sind halt nicht repräsentativ. Gerade Geldangelegenheiten sind Vertrauenssache. Wer vertraut schon einem, der wie ein verantwortungsloser Juppie daherkommt?
Wenn wir schon bei Sprichworten sind. „Wer schön sein will, muss leiden.“ Dieser Satz trifft nicht nur auf den weiblichen Teil der Bevölkerung zu, auch Männern ist gut geratenn, sich daran zu orientieren. Erlauben Sie mir bitte daher, das Sprichwort für beide Geschlechter ein klein wenig zu modifizieren: „Wer seriös sein will, muss leiden.“

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