US-Geldhäuser dominieren Investmentbanking

Bankenbrief
Wichtiges vom 23. September 2016

Das Thema

US-Geldhäuser dominieren Investmentbanking

Fünf US-Institute sind zum Ende des ersten Halbjahres 2016 die weltweit größten Investmentbanken. Das geht aus heute veröffentlichten Daten des Branchendienstes Coalition hervor. An der Spitze des Rankings steht, gemessen an den Einnahmen, JPMorgan, gefolgt von Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley. Als erstes nicht-amerikanisches Institut liegt die Deutsche Bank auf Platz 6. Ein Jahr zuvor war sie noch die Drittgrößte gewesen. In einer Stellungnahme schrieb Deutschlands größtes Geldhaus, „die Ergebnisse spiegeln unsere strategischen Entscheidungen wider, unsere Produkte, Kunden und geografischen Aktivitäten genauer zu fokussieren“. Trotz der negativen Einflüsse auf die Einnahmen im ersten Halbjahr erwarte man, durch die Neuaufstellung effizienter und profitabler zu werden, hieß es weiter. Hinter der Deutschen Bank folgen Barclays, Credit Suisse, UBS, HSBC, BNP Paribas und Société Générale. Im Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) musste die Deutsche Bank auf ihrem Heimatmarkt in den ersten neun Monaten dieses Jahres Einbußen hinnehmen. Obwohl der Wert der Transaktionen branchenweit hier mit 175 Milliarden Dollar (156 Milliarden Euro) sich binnen Jahresfrist verdoppelte, fiel die Deutsche Bank im Ranking der M&A-Berater vom dritten auf den achten Platz zurück.

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boerse.ard.de
businessinsider.de
uk.reuters.com
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Die weiteren Themen von heute:

  • IT-Panne bei der Deutschen Bank
  • Commerzbank und Wirecard kooperieren beim Online-Bezahlen
  • KfW: Kreditvergabe in Deutschland bleibt kraftlos
  • Deutsche Börse und SIX wollen zusammenarbeiten
  • Immer mehr Jobs bei FinTech-Unternehmen
  • Insider: Monte dei Paschi könnte Staatshilfen bekommen
  • Constâncio: Zinsanhebung durch Fed wäre ermutigendes Zeichen
  • Matherat: Deutsche Bank will „richtig aufräumen“
  • LSE-Chef Rolet: 100.000 Jobs bei Euro-Clearing-Wegfall bedroht
  • Kerviel muss Millionen-Entschädigung zahlen

Was am Montag wichtig wird

Auf einer Veranstaltung der Zeitung „Die Zeit“ in Frankfurt diskutieren unter anderem HypoVereinsbank-Chef Theodor Weimer und Carola Gräfin von Schmettow, Sprecherin des Vorstands von HSBC Trinkaus, über das Thema Niedrigzinsen.

Der Nachschlag

Was Gesten verraten

Ein Griff an die Nase oder an den Nacken kann in einem Vorstellungsgespräch verräterisch sein, denn Gesten sagen viel über die innere Verfassung eines Menschen. So deuten die beiden genannten Bewegungen auf Zweifel und Unwohlsein hin. Warum Sie aber beispielsweise bei einer Gehaltsverhandlung ruhig die Hände wie zum Gebet falten können, lesen Sie hier:

wiwo.de


Bildnachweis Vorschaubild (JPMorgan): iStock.com/Piero Cruciatti

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