ver.di ruft Geldboten zum Streik auf

Berlin – In neun Bundesländern sind am Freitag Geldboten in einen ganztätigen Warnstreik getreten, um gegen die bisherigen Lohnangebote der Arbeitgeber zu protestieren. Neben einer Lohnerhöhung von 1,50 Euro in der Stunde, fordert ver.di, dass lokale Tariflöhne angeglichen werden. Vor allem in den östlichen Bundesländern, aber auch in Schleswig-Holstein, im Saarland und in Rehinland-Pfalz lägen die Stundenlöhne nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn.

Laut ver.di sind Streiks in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Bayern geplant. Ein Streik der Geldboten, die Geldautomaten, Bankfilialen und Einzelhändler mit Bargeld beliefern, könnte zu Versorgungsproblemen führen. Es sei möglich, dass einzelne Geldautomaten am Wochenende leer seien, hieß es sowohl bei ver.di als auch bei der Bundevereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW).

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Daniel Fernandez, Jahrgang 1989, ist seit Januar 2017 Redakteur bei BANKINGNEWS. Bereits durch seine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten konnte er erste praktische Erfahrungen im Bereich Medien und Kommunikation sammeln. Während seines Studiums im Fach Englisch Studies, das er im Jahr 2016 mit dem Bachelor of Arts abschloss, arbeitete er als Werbetexter für verschiedene Internetdienstleister.

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