Andere Risikoarten sind eher unabhängig vom konkreten Geschäftszweck einer Unternehmung. Solche Risiken resultieren einerseits aus dem Geschäftsmodell an sich (d. h. der strategischen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit und der Reaktion auf verändertes Nachfrage- und Wettbewerbsverhalten) und somit dem Strategierisiko (bzw. dem Geschäftsrisiko). Andererseits sind Störungen des Geschäftsablaufs – sei es durch interne oder externe Einflüsse – dem operationellen Risiko zuzurechnen. Schließlich sind fast alle Unternehmen Reputationsrisiken ausgesetzt.
 
Obgleich die genannten Risikoarten weitgehend unabhängig vom konkreten Geschäftszweck der Unternehmung (und somit dem Marktsegment) sind, ist bislang ein relativ geringer methodischer Austausch zwischen den in einzelnen Branchen entwickelten Methoden und Prozessen zum Management und Controlling dieser Risiken zu beobachten. So werden operationelle Risiken in Industrieunternehmen häufig aus Qualitätsmanagementaspekten heraus angegangen, während viele Banken sich eher an Methoden zum Management und Controlling anderer Risikoarten orientieren.

Die Konferenz "Wettbewerbsvorteil Risikomanagement" (10.- 11. Mai 2007, München) hat sich zum Ziel gesetzt, anhand zahlreicher Praxisbeiträge zu zeigen, wie Verfahren zum Management und Controlling einer Risikoart auf andere Risikoarten übertragen werden können. Andererseits gibt es dem Teilnehmer die Möglichkeit, Vergleiche zwischen den Ansätzen in einzelnen Branchen anzustellen, um so Anregungen für die eigene Vorgehensweise abzuleiten. Um eine intensive Interaktion mit den Teilnehmern zu ermöglichen, nehmen Podiumsdiskussionen einen breiten Raum ein.

Fünf Gründe für Sie oder die zuständigen Mitarbeiter Ihrer Fachabteilung, diese Konferenz zu besuchen:

1. Ausgewiesene Experten teilen mit Ihnen ihre Erfahrungen bei der Steuerung von Strategierisiken, operationellen Risiken und Reputationsrisiken in Industrieunternehmen, Finanzinstituten und im Handel.
2. Sie erhalten eine Vielzahl von Tipps und Umsetzungshinweisen, damit Sie das Risikomanagement in Ihrem Unternehmen möglichst praxisorientiert umsetzen können.
3. Durch Praxisberichte erarbeiten Sie konkrete Handlungsalternativen für Ihre täglichen Aufgaben.
4. In den geplanten Diskussionsrunden können Sie individuelle Fragen sofort klären.
5. Sie treffen Fachkollegen und profitieren von einem Erfahrungsaustausch über die betrieblichen Grenzen hinaus.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.konferenz.risknet.de

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Dr. Stefan Hirschmann ist Gesamtleitung Kommunikation und Redaktion bei der Bank-Verlag GmbH.

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