Zahl der Aktionäre in Deutschland wieder gesunken

Bankenbrief
Wichtiges vom 14. Februar 2017

Das Thema

Zahl der Aktionäre in Deutschland wieder gesunken

Die Deutschen bleiben weiterhin Aktienmuffel. Trotz Niedrigzinsen – gerade einmal jeder siebte Bundesbürger hält derzeit Wertpapiere und/oder Aktienfonds. Nach einem kräftigen Zuwachs 2015 sank die Zahl der Aktionäre hierzulande im vergangenen Jahr wieder unter die Neun-Millionen-Marke: Rund 8,98 Millionen zählt das Deutsche Aktieninstitut (DAI). In Deutschlands erster Börsenliga, dem Deutschen Aktienindex (Dax), haben ausländische Investoren das Sagen: Ihnen gehören etwa 60 Prozent der Anteile der 30 Dax-Unternehmen. „Große Teile der Bevölkerung scheinen die Auswirkungen der niedrigen Zinsen auf ihre Sparanlagen noch nicht erkannt zu haben“, sagte DAI-Chefin Christine Bortenlänger. „Hinzu kommt, dass die Aktie nach wie vor für viele Menschen eine große mentale Hürde darstellt.“ Im Gegensatz etwa zu den USA fehlten in Deutschland staatliche Anreize für Bürger, in Aktien zu investieren. „Aktiensparen muss gefördert werden, hier ist die Politik gefragt“, fordert Bortenlänger. Positiv wertet das Aktieninstitut, dass im zweiten Jahr in Folge die Zahl der Aktionäre in der Altersklasse der 14- bis 39-Jährigen leicht zunahm: um plus 87.000 auf gut 1,95 Millionen.

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  • Deutsche Wirtschaft mit mehr Wachstum
  • BIP: kleiner Dämpfer für die Eurozone
  • Brexit: Frankfurt ist in der „Pole-Position“
  • Credit Suisse stellt Börsengang zur Disposition
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  • Griechischer Notenbankchef Stournaras warnt vor Euro-Austritt

Was morgen wichtig wird

Die französische Crédit Agricole und die niederländische ABN Amro stellen in Paris bzw. Amsterdam ihre Bilanzen vor. Am Abend präsentiert die Deutsche Börse in Eschborn ihre Jahreszahlen.

Der Nachschlag

Freude statt Motivation

„Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.“ Ob Albert Einstein diesen Satz nun wirklich gesagt hat, ist nicht gänzlich geklärt. Doch den Spruch kennt wohl jeder. Die Diplom-Psychologin Marion Lemper-Pychlau greift dieses Beispiel auf, um zu zeigen: Andere Menschen sind ein häufiger Auslöser für unser Unwohlsein. Damit das Gespräch mit dem Kollegen oder dem Kunden einem nicht die Laune verdirbt, rät sie, das Ganze wie eine Schachpartie anzugehen, das mache emotional unempfindlicher. Überhaupt hält sie Selbstüberwindung oder Selbstmotivation für wenig zielführend. Freude an der Arbeit sei das Wahre – und die muss man sich manchmal mit kleinen Kniffen selbst herbeizaubern. Tipps dazu finden Sie hier:

Bildnachweis: iStock.com/Ridofranz

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